Pflegeausbildung

So viele neue Perspektiven
in der neuen Ausbildung.

Alles lernen und ausprobieren, im Lieblingsbereich arbeiten und für immer flexibel bleiben.

Du interessierst Dich für eine Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann?

Wir haben gute Nachrichten für Dich! Seit Anfang 2020 gilt in Deutschland das „Pflegeberufegesetz“. Dieses Gesetz modernisiert die Ausbildung zur Pflegefachkraft und eröffnet Dir bessere und ganz neue berufliche Perspektiven.

Mehr Möglichkeiten

Bessere Ausbildung,

bessere Perspektiven!

Was willst Du mehr?

Mehr Möglichkeiten
Dank der Pflegeberufereform haben angehende Pflegefachkräfte eine viel größere Auswahl an möglichen Arbeitsplätzen!

Die bisher getrennten Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege werden zu einer generalistischen Pflegeausbildung zusammengefasst, die Bereiche werden zudem zu gleichberechtigten Tätigkeitsfeldern des Pflegeberufs. Das bedeutet: Als Auszubildende/-r wirst Du zur Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen befähigt – im Krankenhaus, im Pflegeheim und ambulant in der eigenen Wohnung.
Du hast nach der Ausbildung also die Möglichkeit, in allen Bereichen zu arbeiten und kannsz jederzeit zwischen den unterschiedlichen Bereichen wechseln.

Damit stehen Dir nach dem Abschluss der Ausbildung im Berufsleben überall bessere Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Ganz nah vor der Haustür oder – dank der neuen automatischen EU-weiten Anerkennung des generalistischen Berufsabschlusses – auch in anderen Mitgliedsstaaten der EU.
Mehr Vielfalt

Mehr Vielfalt

Du hast die Wahl:

Genau das machen, was am besten zu Dir passt!

Die Pflege bietet nicht nur Abwechslung und Vielfalt in der täglichen Arbeit, es gibt auch sehr unterschiedliche Wege in die Pflegebranche und viele Möglichkeiten, sich fortzubilden und weiterzukommen.

Ausbildung mit und ohne Spezialisierung

Als Pflegeschülerin oder Pflegeschüler lernst Du im Rahmen der dreijährigen Ausbildung alles über die verschiedensten Bereiche, in denen Pflege beruflich geleistet wird.
Alle Auszubildenden starten mit dem im Ausbildungsvertrag festgelegten Berufsziel „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“.

Dabei bleibt aber stets die Möglichkeit, sich auf bestimmte Tätigkeiten zu spezialisieren. Neben dem generalistischen Berufsabschluss „Pflegefachfrau“/„Pflegefachmann“ können Auszubildende nämlich auch die spezialisierten Abschlüsse als „Altenpfleger/-in“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in“ wählen.


Gesonderte Abschlüsse in der Alten- und in der Kinderkrankenpflege

Auszubildende, die den Schwerpunkt ihrer Ausbildung von Anfang an auf die Pflege alter Menschen durch eine entsprechende Wahl des Trägers der praktischen Ausbildung legen wollen und deshalb ihren Vertiefungseinsatz im Bereich der Langzeitpflege gewählt haben, erhalten vor Beginn des letzten Drittels ihrer Ausbildung ein Wahlrecht. Sie können entscheiden, ob sie die begonnene generalistische Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ bzw. zum „Pflegefachmann“ fortsetzen oder ob sie ihre Ausbildung auf einen Abschluss als „Altenpflegerin“ bzw. „Altenpfleger“ ausrichten.

Auszubildende mit dem Schwerpunkt Pädiatrie können entsprechend die Spezialisierung in der Kinderkrankenpflege wählen. Berufsabschluss ist dann „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“ bzw. „-pfleger“.

Bitte beachte: Anders als beim generalistischen Berufsabschluss werden die spezialisierten Abschlüsse in der „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ sowie in der „Altenpflege“ nicht automatisch EU-weit anerkannt. Wer seinen Beruf perspektivisch in einem anderen EU-Mitgliedsstaat ausüben möchte, muss also im Einzelfall prüfen lassen, inwieweit die deutsche Ausbildung anerkannt wird. Zudem sind die Möglichkeiten, zwischen den Bereichen Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zu wechseln, mit einem spezialisierten Abschluss eingeschränkt.

Pflegeausbildung in SH

Pflegestudium

Eine weitere Karrieremöglichkeit in der Pflege bietet der duale Bachelorstudiengang Pflege an der Universität zu Lübeck, der die berufliche Ausbildung in der Pflege mit einem universitären Studium kombiniert. Nach dem Studium hast du also gleichzeitig den beruflichen Abschluss „Pflegefachmann/frau“ und den akademischen Grad „Bachelor of Science (B.Sc.) in der Tasche.

Der Bachelorabschluss bietet Dir vielfältigste Beschäftigungsmöglichkeiten und eröffnet Dir darüber hinaus den Zugang zu weiterführenden Masterstudiengängen im Pflege- und Gesundheitswesen, der angewandten Pflegeforschung oder anderen Bereichen.

Interessiert? Hier erfährst Du mehr zum Studium!

Mehr Know-how

Was wichtig ist im Leben?

Alles, was Dich weiterbringt!

Mehr Know-how
Durch die neue Pflegeausbildung wirst Du theoretisch und praktisch auf Top-Niveau ausgebildet und wirst zum Fachmann/zur Fachfrau in Deinem Gebiet!

Der Kern des neuen Pflegeberufegesetzes ist die neue dreijährige, generalistische berufliche Ausbildung mit dem Abschluss „Pflegefachfrau“/„Pflegefachmann“. In der Ausbildung erwirbst Du alles, was für die selbstständige Pflege von Menschen erforderlich ist. Dies umfasst schulische und praktische Phasen in allen Versorgungsbereichen der Pflege.

Dabei wird der Pflegeberuf fachlich weiter aufgewertet. Denn erstmals sind im neuen Gesetz sogenannte Vorbehaltsaufgaben festgelegt, die nur von Pflegefachkräften mit der dafür benötigten Qualifikation wahrgenommen werden dürfen. Hier kannst Du richtig Verantwortung übernehmen und deine Kompetenzen ausspielen. Pflege ist also ein anspruchsvoller Beruf, der nicht nur Herz und Haltung, sondern vor allem auch Hirn erfordert.
Eine zusätzliche Qualitätsverbesserung wird durch die Modernisierung der Ausbildungsinhalte, durch eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und mehr Praxisanleitung im Betrieb erreicht.

Du hast Abitur, willst noch mehr wissen und Pflege studieren? Der duale Studiengang Pflege an der Uni Lübeck qualifiziert Dich dazu, steuernde, konzeptionelle und hochkomplexe Aufgaben zu übernehmen sowie Pflegende mit geringerer Qualifikation und pflegende Angehörige anzuleiten und zu beraten.

Zudem besteht in Schleswig-Holstein die Möglichkeit, nach einer abgeschlossenen Ausbildung zur Pflegehelferin/zum Pflegehelfer die reguläre Ausbildung zur „Pflegefachfrau“/zum „Pflegefachmann“ nachzulegen.
Mehr Sinn

Mehr Sinn

Hier wirst Du gebraucht.

Fühlt sich gut an.

Pflegekräfte sind nicht nur „systemrelevant“, sie werden von anderen Menschen gebraucht – während der Pandemiezeit genauso wie davor und danach. Und dafür gilt ihnen Anerkennung und Respekt, der sich nicht nur in kleinen Gesten, sondern auch in Zahlen erkennen lässt.

Pflegerinnen und Pfleger haben dicht hinter Ärzten/-innen und Feuerwehrleuten den Job, der im Ranking des Ansehens deutschlandweit auf Platz drei rangiert. Nicht zuletzt seit Beginn der Corona-Krise ist klar geworden, dass es in unserer Gesellschaft kaum eine wichtigere, sinnvollere und sinnstiftendere berufliche Tätigkeit gibt, als die Pflege.

Wie überall in Europa steigt auch in Deutschland die Lebenserwartung. Damit nimmt der Pflege- und Hilfebedarf zu und die fachlichen Anforderungen werden vielfältiger.
Doch nicht nur stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste müssen sich auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen einstellen, dies gilt zunehmend auch bei der Pflege im Krankenhaus. Besonders die Anforderungen an die Pflege kranker Kinder und Jugendlicher sowie von Personen mit psychischen Erkrankungen entwickeln sich weiter; unter anderem weil wir dank des medizinischen und pflegewissenschaftlichen Fortschritts heute besser helfen können, als dies früher der Fall war.

Gleichzeitig kommen – wie überall – auch in der Pflege zunehmend technische Hilfsinstrumente und die Digitalisierung zum Tragen. Auch für den Umgang mit diesen modernen Techniken macht die Pflegeausbildung fit.

Mehr Vorteile

Das ist neu an der
neuen Pflegeausbildung.

Mehr Vorteile
Vielfältige Neuerungen für die Pflegeausbildung bringt die Pflegeberufereform mit sich. Aber um bei all den Vorteilen stets den Überblick zu behalten, bündeln wir hier noch einmal alle wichtigen Punkte für Dich.

Generalisierung der Ausbildung

Die Berufe der Alten-, Gesundheits- und Kranken- sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden mit der neuen Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/Pflegefachfrau zusammengeführt.

Gleichberechtigung aller Tätigkeitsbereiche

In der neuen Pflegeausbildung sind alle Bereiche der Bereiche gleichberechtigt zusammengefasst, sodass Du nach Deiner Ausbildung Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen pflegen kannst.

Fachliche Aufwertung und Vorbehaltsaufgaben

Als Pflegefachfrau/Pflegefachmann erledigst Du Aufgaben, die nur Dir und Deiner erlernten Fachkompetenz vorbehalten sind. Darunter fällt z. B. die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs und die Analyse und Sicherung der Qualität der Pflege.

EU-weite Anerkennung

Nach Deiner generalistischen Ausbildung kannst Du EU-weit arbeiten, denn: Der Abschluss wird in anderen EU-Mitgliedsstaaten automatisch anerkannt.

Mehr Geld und kostenlose Ausbildung

Du verdienst im ersten Ausbilundgsjahr in Einrichtungen des öffentlichen Dienstes ca. 1.165 Euro brutto, im zweiten Ausbildungsjahr ca. 1.227 Euro und im dritten und letzten Ausbildungsjahr ca. 1.328 Euro. Die Ausbildung kostet Dich nichts, Lern- und Lehrmaterial wird von den Einrichtungen gestellt.

Möglichkeit zu studieren

Mit dem neuen dualen Pflegestudiengang durchläufst Du parallel ein universitäres Studium mit dem Abschluss Bachelor of Science und eine berufliche Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann.

Mehr Vielfalt

Im letzten Ausbildungsjahr entscheidest Du Dich zwischen der Fortführung der generalistischen Ausbildung oder für einen Vertiefungseinsatz zum/zur Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in bzw. zum/zur Altenpfleger/in.

Kurz erklärt: Das ist die neue Pflegeausbildung

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Kontakt

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