Arbeiten in der Pflege

Mitarbeiter gesucht, die gerne
helfen und anpacken.

Eine Branche, die zukunftsfähig ist und sichere Arbeitsplätze bietet.

Arbeiten in der Pflege

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann dauert als Vollzeitausbildung drei Jahre. Wird sie als Teilzeitausbildung durchgeführt, kann sie bis zu fünf Jahre dauern.

Du kannst die Ausbildung auf bis zu zwei Jahre verkürzen, wenn eine andere erfolgreich abgeschlossene Ausbildung oder erfolgreich abgeschlossene Teile einer anderen Ausbildung im Umfang ihrer Gleichwertigkeit auf bis zu zwei Drittel der Ausbildungsdauer angerechnet werden.

Die Vollzeitausbildung umfasst mindestens 4.600 Stunden, wovon mindestens 2.100 Stunden auf den theoretischen und praktischen Unterricht und mindestens 2.500 Stunden auf die praktische Ausbildung entfallen.

Voraussetzung für die Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann sind:

  • allgemeine gesundheitliche Eignung
  • ausreichende Sprachkenntnisse
  • ein mittlerer Schulabschluss
  • ein Praktikumsnachweis im Pflegebereich

Für die Pflegeschülerinnen und -schüler kostet die Ausbildung nichts. Es fallen keine Schulgelder oder Kosten für etwaige Lehrunterlagen an.

Die Gehälter von angehenden und ausgebildeten Pflegerinnen und Pflegern sind abhängig vom jeweiligen Träger. Während private Einrichtungen ihre Arbeitsverträge frei aufstellen und Gehälter individuell bestimmen können, müssen sich kirchliche Träger an die in den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR-K) definierten Gehälter richten. Einrichtungen des öffentlichen Dienstes haben wiederum einen eigenen, bindenden Tarifvertrag für die Pflege (TVöD-P). Während der Ausbildung wird dir ein wirklich gutes Ausbildungsgehalt gezahlt, das im ersten Jahr beispielsweise in einer Einrichtung des öffentlichen Dienstes ca. 1140 Euro beträgt und mit den Ausbildungsjahren steigt. Fertig ausgebildete Pflegefachkräfte können bis zu 3539 Euro brutto im Monat verdienen.

Um ein Pflegestudium zu belegen, musst Du eine allgemeine Hochschulreife und einen Ausbildungsvertrag in der Pflege vorweisen können. Denn als Studierende/-r des dualen Studiengangs Pflege absolvierst Du formal zum einen eine Teilzeitausbildung in Deiner Pflegeeinrichtung und zum anderen ein universitäres Teilzeitstudium, das nach vier Jahren (acht Semestern) sowohl zum Bachelor of Science in der Pflege als auch zum Berufsabschluss Pflegefachkraft führt.

Das theoretische Studium wechselt sich dabei mit den praktischen Phasen im Ausbildungsbetrieb ab.

Gesonderte Abschlüsse in der
Alten- und in der Kinderkrankenpflege

Alle Auszubildenden starten mit dem im Ausbildungsvertrag festgelegten Berufsziel „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“.

Auszubildende, die den Schwerpunkt ihrer Ausbildung von Anfang an auf die Pflege alter Menschen durch eine entsprechende Wahl des Trägers der praktischen Ausbildung legen wollen und deshalb ihren Vertiefungseinsatz im Bereich der Langzeitpflege gewählt haben, erhalten vor Beginn des letzten Drittels ihrer Ausbildung ein Wahlrecht. Sie können entscheiden, ob sie die begonnene generalistische Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ bzw. zum „Pflegefachmann“ fortsetzen oder ob sie ihre Ausbildung auf einen Abschluss als „Altenpflegerin“ bzw. „Altenpfleger“ ausrichten. In diesem Fall werden sie im letzten Drittel der Ausbildung speziell zur Pflege alter Menschen ausgebildet.

Auszubildende mit dem Schwerpunkt Pädiatrie können entsprechend die Spezialisierung in der Kinderkrankenpflege wählen. Berufsabschluss ist dann „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“ bzw. „-pfleger“.

Bitte beachte: Anders als beim generalistischen Berufsabschluss werden die spezialisierten Abschlüsse in der „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ sowie in der „Altenpflege“ nicht automatisch EU-weit anerkannt. Wer seinen Beruf perspektivisch in einem anderen EU-Mitgliedsstaat ausüben möchte, muss also im Einzelfall prüfen lassen, inwieweit die deutsche Ausbildung anerkannt wird. Nach einer Anerkennung besteht auch mit den gesonderten Abschlüssen die Möglichkeit, im EU-Ausland als Pflegefachkraft arbeiten zu können. Zudem sind die Möglichkeiten, zwischen den Bereichen Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zu wechseln, mit einem spezialisierten Abschluss eingeschränkt.

Warum?

Ein Job, der Dich fordert,

Dir aber auch viel gibt.

Das Leben ist lang. Da sucht man sich besser einen Beruf, den man wirklich aus Überzeugung macht. Einen Beruf, in dem man die positiven Momente so sehr zu schätzen weiß, dass die schlechteren Zeiten nicht wirklich ein Problem sind. Dass nicht jeder Beruf rund um die Uhr erfüllend ist, ist klar. Und schon gar nicht in der Pflege – das ist Dir sicherlich klar.

Dafür bekommst Du in der Pflege etwas, was es in vielen anderen Berufen viel seltener oder gar nicht gibt: Echte Momente. Momente, die es eben nur in der Pflege gibt. In denen Du Menschen von ihrer ganz persönlichen, echten, authentischen Seite kennenlernst, sie in ihrer Situation unterstützt, ihnen das gibst, was sie benötigen und dafür von ihnen das bekommst, was dich erfüllt: Dankbarkeit.

Letztlich bekommst du in der Pflege aber auch etwas ganz Handfestes: Sicherheit. Denn als ausgebildete Pflegefachkraft kannst Du sicher sein, immer Arbeit zu finden – und das praktisch an jedem Ort unseres Landes.

Wo?

Hier geht‘s zur Sache:

Alten-, Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.

Die neue Pflegeausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Pflegeschulen und weiteren an der Pflegeausbildung beteiligten Einrichtungen. So ist gewährleistet, dass Du im Rahmen Deiner Ausbildung – sowohl theoretisch als auch praktisch – in allen Tätigkeitsfeldern der Pflege lernst und mitarbeitest.

Deinen Ausbildungsvertrag schließt Du mit einem Träger der praktischen Ausbildung ab, also mit einer Einrichtung, in der tatsächlich Altenpflege, Kranken- und Gesundheitspflege oder Kinderkranken- und Kindergesundheitspflege praktiziert wird.

Den theoretischen Ausbildungsunterricht versiehst du an einer Pflegeschule. Bei diesen Pflegeschulen in Schleswig-Holstein kannst Du Dich informieren und bewerben:

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Wie?

Ausbildung und Zukunft leicht gemacht!

Und bei Fragen einfach fragen!

Für einen Ausbildungsplatz bewirbst Du Dich bei einem Träger der praktischen Ausbildung. Das sind z. B. ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser. In manchen Fällen führen aber die Pflegeschulen das Bewerbungsverfahren für den Träger der praktischen Ausbildung durch. Dann musst Du Deine Bewerbungsunterlagen an die Pflegeschule schicken.

Eine Bewerbung besteht üblicherweise aus:

  • Bewerbungsschreiben/Anschreiben
  • Lebenslauf
  • beglaubigte Zeugniskopien (bei ausländischen Zeugnissen eine Übersetzung und eine Bescheinigung über die Anerkennung des Abschlusses in Deutschland)
  • Arbeitszeugnissen, Praktikumsbescheinigungen

Weitere Informationen rund um die Pflegeausbildung bekommst Du beim Beratungsteam Pflegeausbildung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA).

Hier kannst Du Dich umfassend zu allen Fragen und Themen rund um die Pflegeausbildung und zu allen Pflegeberufen beraten lassen. Die Beraterin beim BAFzA zum Thema Pflegeausbildung für die Region Schleswig-Holstein ist:

Sebahat Öner
Tel.: 040 65045628
Mobil: 0173 5493163
E-Mail: Sebahat.Oener@bafza.bund.de

Bitte beachte:
Die Beraterinnen und Berater haben keine festen Servicezeiten und nehmen zahlreiche Außentermine wahr. Wenn Du die Beraterin telefonisch nicht erreichst, schreibe ihr am besten eine E-Mail!

Infoveranstaltungen vor Ort
Hier findest Du eine Übersicht mit aktuellen Infoveranstaltungen des BAFzA in Schleswig-Holstein:

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Wann?

Dein Moment der Wahrheit – jetzt oder nie. Also jetzt!

Je nach Standort kann die neue Pflegeausbildung in der Regel zweimal im Jahr begonnen werden. Die Schule koordiniert die Ausbildung mit den Ausbildungsbetrieben („Träger der praktischen Ausbildung“). Eine Übersicht der Starttermine schleswig-holsteinischer Pflegeschulen findest Du hier.

Starttermine 2020 – 2021 der Pflegeschulen in SH.

Bitte beachte: Alle Termine sind ohne Gewähr von Richtigkeit und Vollständigkeit.

Kontakt

Du möchtest mehr über die neue Pflegeausbildung in Schleswig-Holstein oder die Arbeit in der Pflege wissen?
Du hast Fragen, die offen geblieben sind? Du möchtest Lob oder einen Verbesserungsvorschlag äußern? Schreib uns gerne eine Nachricht!